Reitweise

Im Gegensatz zum englischen Reitstil arbeiten die Westernreiter mit feinen Impulsen, um ein Pferd zu erhalten, das auf minimale Hilfengebung am durchhängenden Zügel reagiert. Es wird kein Dauerdruck aufgebaut.
Die einhändige Zügelführung stammt aus der Ranchreiterei, wo man eine Hand für die Arbeit brauchte.
Der Westernreiter zeigt, anders als der Englische Reiter, einen passiven Sitz. Die Pferde reagieren auf feinste Gewichts- und Schenkelhilfen und werden nicht ständig mit dem Schenkel getrieben.
Der Westernreiter sieht als Ausbildungsziel ein fein gerittenes, selbstständig mitarbeitendes und mitdenkendes Pferd.

Text: W. Heine